Kategorie: Blog

 

Airwolf, immer wieder schön anzusehen

Leider lagen mir beim Schnitt nicht die Full HD Aufnahmen vor. Deshalb etwas matschig zumindest mal eine Vorab Version von Michas Airwolf (600er Größe).

Modellflug 2020

Tja, was soll ich sagen, das Wetter hätte gepasst. Der Rasentrackt funktioniert. Und alle wären motiviert.

Aber…

…es sollte anders kommen. Wer zum Henker braucht Covid19? Ich/wir definitiv nicht. Naja muss man eben das beste daraus machen. Da wir keine eingetragenes Fluggelände mit Verein betreiben, konnten wir unter der noch erlaubten Wiesenfliegerei, natürlich unter Einhaltung der Hygiene Regeln, fliegen.

Eigentlich.

Aber irgendwie wollte der Saisonauftakt nicht so recht gelingen. Der ein oder andere Modellflieger war zwar in der Luft aber so alleine am Platz ist schön etwas öde.

Schaun wir mal wie das in diesem Jahr noch weiter geht. Die Lockerungen sind ja nun schon langsam zu spüren. Aber der Himmel voller Modellflugzeuge wird noch etwas auf sich warten lassen.

Bleibt Gesund und lasst euch unser Hobby nicht vermiesen.

Grüße an alle Mitleser

Euer Webmaster Achim

Michas Extra

Mal eben so dreckig hingeschlonzt…

Focke Wulf 190D

Ein neues Spassgerät zum immer dabei haben:
FlightLine Fw 190 D-9 Dora 850mm (33 „) Spannweite
Was soll ich sagen, das Fliegerchen geht sehr gut. Leider sind wieder ein paar Dinge out of the Box suboptimal gelöst. Über mehrere Punkte haben wir hinweggesehen. Die Spalte an den Rudern sind sehr groß, um die 5mm. Das muss nicht sein. Den Hochglanz Landeschutz haben wir trotzdem verklebt. Ein absolutes Minus bekommt die asymetrische Akkuposition. Wenn man die Focke mit einem Akku bestückt und in der Längsachse frei drehen lässt, dann rollt das Flugzeugsofort. Im Flug wäre eine Trimmung auf die Querruder nötig und das nicht zu knapp.
Also was tun? Ein beherzter Ruck am Akkubrett und das Ding war raus. Auf der breiteren Seite 8 – 9mm absägen und wieder einkleben. Vorher haben wir die Kabelführung noch optimiert, d.h. alle Kabel kommen in einen von uns geschnittenen Schlitz. Jetzt sind die Kabel alle sauber versteckt. Ebenso haben wir den Motorregler leicht verschoben.

Der Erstfllug…
Ja klar es musste nieseln und es war wenig sonnig aber egal das Ding muss in die Luft. Gas rein und mit einem Schubs den Flieger in die Luft werfen. Das schaut schon sehr Gut aus. Die ersten Eingewöhnungsrunden gekurft und ein wenig auf Höhe trimmen. Dann noch 2 Klicks auf Quer…wir sind angekommen. Das Akku Umsetzten hat sich gelohnt. Die Ruder stehen absolut im Strak. Die Focke fliegt wie auf Schienen. So muss das sein. Ich schreibe hier erst einmal von der 3S/2200mAh Bestückung. Die macht schon richtig Spass!

Der 2. Akku
Bei mir wieder der 3S Akku, Carel will es wissen. Also rein mit dem 4S 2200mAh Akku, den Schwerpunkt checken/anpassen. Blöd aus der Wäsche schauen…Schultern hochziehen… rauswerfen. Fliegt! Und wie. Die Focke will einfach nur nach vorne galoppieren und zieht deutlich flotter ihre Bahnen. Ja so kommt noch mehr Spass auf. Erstaunlich fanden wir aber dann, dass die Focke trotz dem Mehrgewicht sehr langsam geflogen werden kann. Die Landung war absolut Stressfrei.

Leider war dann aber auch der Flugtag zu Ende, da Zwischezeitlich der Regen heftiger wurde und wir sorge hatten unsere Sender zu fluten.

Nachruf. Meine Spitfire ist leider Geschichte.

Ja liebe Leute,
gestern war es soweit. Nach einem wirklich miesen Tag, hier ein nicht so lustiger Text zum Thema Modellbau. Aber der Reihe nach.

Das Wetter war prima, die wiese haben wir frisch gemäht und im Anschluß sollte geflogen werden. Dabei waren unsere beiden Lippisch P15 und natürlich unsere 1,60 m Spitfire. Irgendwie war ich gestern zu doof zum Flieger werfen. Erst mal undramatisch weil nichts kaputt gegangen ist aber es sah schon stellenweise kriminel bescheuert aus. Mein Kollege war dann derjenige der zuerst den Klebstoff benutzen musste. Ein fieser Stengel auf Nachbars Wiese hat ihn im Tiefstflug erwischt. Das obligatorische „Wok“ und erst mal Ende. Gut es war ein sauberer Bruch aber scheinbar haben wir einen Schaum bei der vorigen Reparatur erwischt, der nicht mit dem Gorilla Kleber klar kommt. Lange rede kurzer Sinn, die Lippisch wurde irgendwie kürzer weil sich der Schaum auflöste. Aber egal mit Blitzbäpp (schwäbischer Fachbegriff für Sekundenkleber) konnte das Fliegerchen wieder repariert werden. Es wird halt nicht schöner. Danach folgten noch einige Touch and Go Manöver die auch meist gelungen sind.
Da wir jetzt schon einigemale zu lange gewartet haben um mit den Spitfire zu fliegen und uns dann die Dämmerung überrascht hatte wurde das Modell gewechselt. Unter besten Wind und Lichtverhältnissen starteten beide Spitfire ohne Probleme. Auch im Flug keine Überraschungen. Bei meinem Landeanflug sah es noch gut aus. Allerdings hab ich wohl das Schleppgas zu gering gewählt. Eine Furchtbare Hüpf und Würglandung mit Kopfstand am Ende war das Resultat. Noch nicht schlimm aber halt nicht schön. Carels Landung dagegen war butterweich. So soll es sein.
Kurzer Plausch und den 2. Akku eingebaut. Starten, fliegen und wie immer begeistert die Modellen herum cruisen. Und dann passierte es. Wir haben eine sauber Kollision in der Luft hinbekommen. Leider geht aus diesem Unfall eine Spitfire mit Totalschaden hervor. Carels Spitfire hatte etwas mehr Glück und verlohr bei der Kollision ein Propellerblatt was akustisch zu hören war. Sofort hatte er das Gas rausgenommen und konnte im höheren Gras der Nachbarwiese eine kontrollierte Notlandung durchführen. Er hatte sich richtig entschieden und das Fahrwerk sowie die Klappen nicht ausgefahren. Das Ergebnis: Keine dramatischen Schäden. Nur optische Bläsuren. Meine Spitfire ist dabei nicht so gut weggekommen. Das Flugzeug ist nicht mehr zu steuern gewesen und ist praktisch direkt senkrecht vom Himmel gefallen. An der Einschlagstelle dann ein Bild des Grauens. Der Flieger hat sich wirklich in sich selber geschoben und dann alles nach der Seite weggedrückt. Hinter dem Cockpit dann einfach rechwinklich abgebrochen. Wobei ab dieser Stelle, also Seiten und Höhenleitwerk ohne Schaden sind. Komischerweise hat die Tragfläche den Einschlag relativ gut überstanden. Aber der Rumpf ist wie gesagt komplett zerstört. Der Spinner hat sich komplett ins Erdreich gebort. Daneben die Carbonstangen der Rumpfverstärkung….Was am meisten weh tut ist der Akku, weil der ist leider auch hinüber jedoch nicht abgebrannt.
Wir haben dann noch eingesammelt was so rummlag und sind wieder zurück auf den Platz gefahren und versuchten herauszufinden was wir da gerade angestellt haben. Die sichtbaren Spuren verwirren aber mehr als sie helfen. So fanden wir Farbspuren an abgebrochene Teilen die nicht logisch waren. Was wir auch nicht sagen können, wer nun wen gerammt hat.

Schade, aber jetzt ist das halt so.

Da wir nach diesem Drama noch jeder einen vollen Akku für die Lippisch hatten, wurde unerschrocken das Erlebnis verdrängt und gestartet. Wir hatten wieder Spass im Quadrat und scheuchten die zwei Impeller Jets wild durch die Luft. Für einen Moment war der Crash vergessen. Hatte ich am Anfang des Textes diesen Fiesen Stengel erwähnt? Ja, klar hatte ich… Nun, ich habe noch einen weiteren gefunden, im Flug getroffen und Zack hat meine Lippisch ein Rad geschlagen. Unglaublich. Gut das ist reparabel aber spätestens jetzt war der Tag gelaufen.

Es war schon traurig den ganzen „Müll“ und den Hobbyraum zu tragen. Aber bei genaurerm Betrachten entdeckten wir doch kurioses. Zum Beispiel die Befestigungsschraube des Spinners. Das kann man nicht in Worte fassen. Ich werde ein Bild nachreichen. Dann wurde konsequent ausgeschlachtet und sortiert. Sehr informativ war das zerlegen der nicht zu gebrauchenden Tragflächenhälfte. An anderer Stelle habe die Spitfire im Höchsten gelobt. Das Modell ist konstruktiv der Hammer. Was Freewing da geschaffen hat ist einfach Top! Carbon und Holzspanten ausreichen Klebstoff. Geniale Scharnier wir konnten den Aufwand fast nicht glauben. Einfach nur Toll das Modell!

So, jetzt komm ich zum Ende. Mit einem beherzten Klick auf „Ja ich will kaufen“ wurde der Abend dann endgültich ausgeleutet. Bald schon wird der nette Fahrer im brauen Transporter eine enormen Karton vor die Tür tragen. Wir werden wieder einen halben Tag Decals anbringen und warten bis der Bäbb (schwäbicher Sammelbegriff für alles klebrige) trocken ist und dann so schnell als möglich die neue Spitfire auf die Wiese bringen.
Gute Nacht….

P.S. Irgendwie haben wir fast keine Bilder gemacht….mal sehen was ich da noch auftreiben kann.

Update, hier ein paar Bilder vom Drama:

Abendstimmung mit zwei Spitfire MK IX

Spitfire in der Abendstimmung

Wartet auf das letzte Bild im Video.

Es waren beste Bedingungen gestern auf unserer Wiese. Dabei konnte Richard dieses kurze Video aufnehemen. Daraus haben wir das wirklich stimmungsvolle Bild gespeichert.

Flightline Spitfire MK IX

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Flightline Spitfire MK IX

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Flugwiese 8. Juli 2018

Einen schönen Nachmittag hatten wir heute. Mit dabei waren:
2x Spitfire, 1x Hottrigger, 1x Tucan, 1x T-Rex 250 und 1x Lippisch P.15
Pilotiert von Oli, Carel und mir. Leider waren dann wie so oft Reparaturen direkt auf dem Flugfeld notwendig. Aber nichts wirklich schlimmes. Unser Ladekonzept geht voll auf. Warum haben wir nicht schon eher eine fette Autobatterie besorgt? Heute Morgen hat der nette Herr von DHL mein austausch Ladegerät vorbeigebracht. Das scheint jetzt ohne Rauchzeichen zu funktionieren.

So jetzt noch ein paar Bilder der heutigen Crew

Anfliegen auf unserer Wiese war erfolgreich

Unser erster Flugtag war am 7.4.2018 am Nachmittag, etwas windig aber sonnig und schön warm. Da die Wiese noch ungemäht ist, konnten wir nur mit den Elektroseglern sinnvoll fliegen bzw. landen. Wobei das nicht ganz der Wahrheit entspricht, ein 250er T-Rex fliegt immer. Thermik haben wir leider keine gefunden aber das war uns egal. Mit den Seglern rummtoben und wieder mit dem Modell vertraut werden, das war die Devise. Plauschen und einfach draussen sein, das zählt.
Jedes mal beim ersten Flug im Jahr musste ich wieder feststellen, dass die Knie ganz schön zittern können. Aber das war schnell vorbei und ich konnte den Flug voll geniesen. Gut die Landung war dann eher von der Kategorie „Bummslandung“ aber auch das wird schon werden
Das Helifliegen habe ich ja schon im vorigen Beitrag angesprochen. Hab dann auch direkt den 250er mitgenommen und geflogen. Heisa das macht doch saumässig Spass. Das kleine Ding hat zwar nur mässig Leistung aber flott wird er dann schon. Fakt ist, das Ding ist noch ganz und ich werde das weiter ausbauen… 450er, 600er hmmmm…. alles da.

Mal sehen wie es weiter geht.

Stay tuned…

Grüßle an den Rest der Welt

Bald gehts wieder los..

Wir schreiben das Jahr 2018 und der Frost zieht sich zurück. Das Thermometer zeigt wieder über 0 Grad.

Ich bin mal gespannt, wann wir das erste mal unsere Wiese in einen Modellflugplatz verwandeln können.

Was so im Winter entstanden ist:

– Projekt Corsair, nix neues
– Projekt Mustang, nix neues
– Projekt Wilga, nix neues
– Projekt Bude aufräumen, nix neues
– Projekt Eurofighter, naja … ein paar Teile müssen noch bearbeitet werden und final montiert werden. aber das wird schon.
– Projekt CNC Fräse ersetzten, Planung Version 1356

Ich komme zur Erkenntnis, dass ich doch recht faul oder besser gesagt, irgendwie anders beschäftigt war.

Aber, im Hobbyraum liegen genug Modelle die direkt flugbereit sind. Mal schauen ob ich das Helifliegen wieder etwas aufleben lasse.

So hier soll dann erst mal Schluss sein. Mehr kommt dann wenn es etwas zu berichten gibt.

Achim