Autor: Achim

 

Absturz meiner Spitfire MK IX

Wunderbares Flugwetter, mit in Luft ein Fliegerkollege mit seiner MK V und es scheint alles optimal zu verlaufen.
Weit gefehlt. Nach mehreren schönen gemeinsamen Bahnen am Himmel wollte ich vom tiefen Überflug in einen Aufschwung wechseln, Gas rein und die Kiste zieht nach oben. Und dann war da ein Geräusch. Nur kurz aber nicht zu überhören. Etwas ist weggebrochen, aber was. Ich reagierte zackig und drückte die Spitfire nach unten und richtet sie horizontal aus. Was dann noch an restlicher Fahrt in der Kiste war, wurde für eine extrem hecklastige Notlandung benötigt. Die Notlandung gelang den Umständen entsprechend relativ gut.

Auf zur Bergung, sofort viel auf, das der gesamte Motor mit Propeller den Rumpf verlassen hatte und nun seiner eigenen Wege geht. Um es gleich abzukürzen, den Motor samt Spinner und Propeller haben wir trotz aufwendiger Suche nicht mehr gefunden.

Gut, ist es ein Totalschaden oder kann man da noch was retten? Kurz und knapp, die Spitfire ist bereits wieder im Aufbau. Da jedoch das ein oder andere Teil zerstört oder zumindest angebrochen war mussten einige Teile bestellt werden. Unter anderem war auch die Pilotenkanzel gebrochen. Also runter mit dem Ding und die neu drauf? Nein, wenn das Cockpit schon offen ist dann kommt auch gleich der Scaleausbau rein. Beim schreiben dieser Zeilen arbeitet hinter mir mein 3D Drucker und spuckt die Teile aus.

Was an Schaum weggebrochen war ist bereits mit Balse angestückelt und grob verschliffen.

Ein paar Impressionen:

Freewing Spitfire MK IX 1600mm Background Pic for the Cockpit Panel

Huch, das bin ja ich

Ja, da war was los am Platz. Die einen malochen und die anderen Filmen das ganze. Nee, schöne Impression vom Rasenmähen. Ja so ein Platz braucht Pflege. Aber es macht trotzdem einen heiden Spass mit unserem roten Blitz über die Wiese zu düsen. Viele Dank an Micha, der das ganze mit seiner Drohne gefilmt hat.

Rasentraktor

Unser Supermäher hat einen Jet Antrieb eingebaut 😉

Airwolf, immer wieder schön anzusehen

Leider lagen mir beim Schnitt nicht die Full HD Aufnahmen vor. Deshalb etwas matschig zumindest mal eine Vorab Version von Michas Airwolf (600er Größe).

Modellflug 2020

Tja, was soll ich sagen, das Wetter hätte gepasst. Der Rasentrackt funktioniert. Und alle wären motiviert.

Aber…

…es sollte anders kommen. Wer zum Henker braucht Covid19? Ich/wir definitiv nicht. Naja muss man eben das beste daraus machen. Da wir keine eingetragenes Fluggelände mit Verein betreiben, konnten wir unter der noch erlaubten Wiesenfliegerei, natürlich unter Einhaltung der Hygiene Regeln, fliegen.

Eigentlich.

Aber irgendwie wollte der Saisonauftakt nicht so recht gelingen. Der ein oder andere Modellflieger war zwar in der Luft aber so alleine am Platz ist schön etwas öde.

Schaun wir mal wie das in diesem Jahr noch weiter geht. Die Lockerungen sind ja nun schon langsam zu spüren. Aber der Himmel voller Modellflugzeuge wird noch etwas auf sich warten lassen.

Bleibt Gesund und lasst euch unser Hobby nicht vermiesen.

Grüße an alle Mitleser

Euer Webmaster Achim

Michas Extra

Mal eben so dreckig hingeschlonzt…

Focke Wulf 190D

Ein neues Spassgerät zum immer dabei haben:
FlightLine Fw 190 D-9 Dora 850mm (33 „) Spannweite
Was soll ich sagen, das Fliegerchen geht sehr gut. Leider sind wieder ein paar Dinge out of the Box suboptimal gelöst. Über mehrere Punkte haben wir hinweggesehen. Die Spalte an den Rudern sind sehr groß, um die 5mm. Das muss nicht sein. Den Hochglanz Landeschutz haben wir trotzdem verklebt. Ein absolutes Minus bekommt die asymetrische Akkuposition. Wenn man die Focke mit einem Akku bestückt und in der Längsachse frei drehen lässt, dann rollt das Flugzeugsofort. Im Flug wäre eine Trimmung auf die Querruder nötig und das nicht zu knapp.
Also was tun? Ein beherzter Ruck am Akkubrett und das Ding war raus. Auf der breiteren Seite 8 – 9mm absägen und wieder einkleben. Vorher haben wir die Kabelführung noch optimiert, d.h. alle Kabel kommen in einen von uns geschnittenen Schlitz. Jetzt sind die Kabel alle sauber versteckt. Ebenso haben wir den Motorregler leicht verschoben.

Der Erstfllug…
Ja klar es musste nieseln und es war wenig sonnig aber egal das Ding muss in die Luft. Gas rein und mit einem Schubs den Flieger in die Luft werfen. Das schaut schon sehr Gut aus. Die ersten Eingewöhnungsrunden gekurft und ein wenig auf Höhe trimmen. Dann noch 2 Klicks auf Quer…wir sind angekommen. Das Akku Umsetzten hat sich gelohnt. Die Ruder stehen absolut im Strak. Die Focke fliegt wie auf Schienen. So muss das sein. Ich schreibe hier erst einmal von der 3S/2200mAh Bestückung. Die macht schon richtig Spass!

Der 2. Akku
Bei mir wieder der 3S Akku, Carel will es wissen. Also rein mit dem 4S 2200mAh Akku, den Schwerpunkt checken/anpassen. Blöd aus der Wäsche schauen…Schultern hochziehen… rauswerfen. Fliegt! Und wie. Die Focke will einfach nur nach vorne galoppieren und zieht deutlich flotter ihre Bahnen. Ja so kommt noch mehr Spass auf. Erstaunlich fanden wir aber dann, dass die Focke trotz dem Mehrgewicht sehr langsam geflogen werden kann. Die Landung war absolut Stressfrei.

Leider war dann aber auch der Flugtag zu Ende, da Zwischezeitlich der Regen heftiger wurde und wir sorge hatten unsere Sender zu fluten.

Nachruf. Meine Spitfire ist leider Geschichte.

Ja liebe Leute,
gestern war es soweit. Nach einem wirklich miesen Tag, hier ein nicht so lustiger Text zum Thema Modellbau. Aber der Reihe nach.

Das Wetter war prima, die wiese haben wir frisch gemäht und im Anschluß sollte geflogen werden. Dabei waren unsere beiden Lippisch P15 und natürlich unsere 1,60 m Spitfire. Irgendwie war ich gestern zu doof zum Flieger werfen. Erst mal undramatisch weil nichts kaputt gegangen ist aber es sah schon stellenweise kriminel bescheuert aus. Mein Kollege war dann derjenige der zuerst den Klebstoff benutzen musste. Ein fieser Stengel auf Nachbars Wiese hat ihn im Tiefstflug erwischt. Das obligatorische „Wok“ und erst mal Ende. Gut es war ein sauberer Bruch aber scheinbar haben wir einen Schaum bei der vorigen Reparatur erwischt, der nicht mit dem Gorilla Kleber klar kommt. Lange rede kurzer Sinn, die Lippisch wurde irgendwie kürzer weil sich der Schaum auflöste. Aber egal mit Blitzbäpp (schwäbischer Fachbegriff für Sekundenkleber) konnte das Fliegerchen wieder repariert werden. Es wird halt nicht schöner. Danach folgten noch einige Touch and Go Manöver die auch meist gelungen sind.
Da wir jetzt schon einigemale zu lange gewartet haben um mit den Spitfire zu fliegen und uns dann die Dämmerung überrascht hatte wurde das Modell gewechselt. Unter besten Wind und Lichtverhältnissen starteten beide Spitfire ohne Probleme. Auch im Flug keine Überraschungen. Bei meinem Landeanflug sah es noch gut aus. Allerdings hab ich wohl das Schleppgas zu gering gewählt. Eine Furchtbare Hüpf und Würglandung mit Kopfstand am Ende war das Resultat. Noch nicht schlimm aber halt nicht schön. Carels Landung dagegen war butterweich. So soll es sein.
Kurzer Plausch und den 2. Akku eingebaut. Starten, fliegen und wie immer begeistert die Modellen herum cruisen. Und dann passierte es. Wir haben eine sauber Kollision in der Luft hinbekommen. Leider geht aus diesem Unfall eine Spitfire mit Totalschaden hervor. Carels Spitfire hatte etwas mehr Glück und verlohr bei der Kollision ein Propellerblatt was akustisch zu hören war. Sofort hatte er das Gas rausgenommen und konnte im höheren Gras der Nachbarwiese eine kontrollierte Notlandung durchführen. Er hatte sich richtig entschieden und das Fahrwerk sowie die Klappen nicht ausgefahren. Das Ergebnis: Keine dramatischen Schäden. Nur optische Bläsuren. Meine Spitfire ist dabei nicht so gut weggekommen. Das Flugzeug ist nicht mehr zu steuern gewesen und ist praktisch direkt senkrecht vom Himmel gefallen. An der Einschlagstelle dann ein Bild des Grauens. Der Flieger hat sich wirklich in sich selber geschoben und dann alles nach der Seite weggedrückt. Hinter dem Cockpit dann einfach rechwinklich abgebrochen. Wobei ab dieser Stelle, also Seiten und Höhenleitwerk ohne Schaden sind. Komischerweise hat die Tragfläche den Einschlag relativ gut überstanden. Aber der Rumpf ist wie gesagt komplett zerstört. Der Spinner hat sich komplett ins Erdreich gebort. Daneben die Carbonstangen der Rumpfverstärkung….Was am meisten weh tut ist der Akku, weil der ist leider auch hinüber jedoch nicht abgebrannt.
Wir haben dann noch eingesammelt was so rummlag und sind wieder zurück auf den Platz gefahren und versuchten herauszufinden was wir da gerade angestellt haben. Die sichtbaren Spuren verwirren aber mehr als sie helfen. So fanden wir Farbspuren an abgebrochene Teilen die nicht logisch waren. Was wir auch nicht sagen können, wer nun wen gerammt hat.

Schade, aber jetzt ist das halt so.

Da wir nach diesem Drama noch jeder einen vollen Akku für die Lippisch hatten, wurde unerschrocken das Erlebnis verdrängt und gestartet. Wir hatten wieder Spass im Quadrat und scheuchten die zwei Impeller Jets wild durch die Luft. Für einen Moment war der Crash vergessen. Hatte ich am Anfang des Textes diesen Fiesen Stengel erwähnt? Ja, klar hatte ich… Nun, ich habe noch einen weiteren gefunden, im Flug getroffen und Zack hat meine Lippisch ein Rad geschlagen. Unglaublich. Gut das ist reparabel aber spätestens jetzt war der Tag gelaufen.

Es war schon traurig den ganzen „Müll“ und den Hobbyraum zu tragen. Aber bei genaurerm Betrachten entdeckten wir doch kurioses. Zum Beispiel die Befestigungsschraube des Spinners. Das kann man nicht in Worte fassen. Ich werde ein Bild nachreichen. Dann wurde konsequent ausgeschlachtet und sortiert. Sehr informativ war das zerlegen der nicht zu gebrauchenden Tragflächenhälfte. An anderer Stelle habe die Spitfire im Höchsten gelobt. Das Modell ist konstruktiv der Hammer. Was Freewing da geschaffen hat ist einfach Top! Carbon und Holzspanten ausreichen Klebstoff. Geniale Scharnier wir konnten den Aufwand fast nicht glauben. Einfach nur Toll das Modell!

So, jetzt komm ich zum Ende. Mit einem beherzten Klick auf „Ja ich will kaufen“ wurde der Abend dann endgültich ausgeleutet. Bald schon wird der nette Fahrer im brauen Transporter eine enormen Karton vor die Tür tragen. Wir werden wieder einen halben Tag Decals anbringen und warten bis der Bäbb (schwäbicher Sammelbegriff für alles klebrige) trocken ist und dann so schnell als möglich die neue Spitfire auf die Wiese bringen.
Gute Nacht….

P.S. Irgendwie haben wir fast keine Bilder gemacht….mal sehen was ich da noch auftreiben kann.

Update, hier ein paar Bilder vom Drama:

Abendstimmung mit zwei Spitfire MK IX

Spitfire in der Abendstimmung

Wartet auf das letzte Bild im Video.

Es waren beste Bedingungen gestern auf unserer Wiese. Dabei konnte Richard dieses kurze Video aufnehemen. Daraus haben wir das wirklich stimmungsvolle Bild gespeichert.

Flightline Spitfire MK IX

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Flightline Spitfire MK IX

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Flugwiese 8. Juli 2018

Einen schönen Nachmittag hatten wir heute. Mit dabei waren:
2x Spitfire, 1x Hottrigger, 1x Tucan, 1x T-Rex 250 und 1x Lippisch P.15
Pilotiert von Oli, Carel und mir. Leider waren dann wie so oft Reparaturen direkt auf dem Flugfeld notwendig. Aber nichts wirklich schlimmes. Unser Ladekonzept geht voll auf. Warum haben wir nicht schon eher eine fette Autobatterie besorgt? Heute Morgen hat der nette Herr von DHL mein austausch Ladegerät vorbeigebracht. Das scheint jetzt ohne Rauchzeichen zu funktionieren.

So jetzt noch ein paar Bilder der heutigen Crew